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Ist Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) Fake News?

Durch Donald Trump wurden die Fake News gesellschaftsfähig. Es sind Nachrichten, die frei erfunden oder bewusst inszeniert wurden. Wer ihnen traut und an sie glaubt, begibt sich in eine Parallelwelt, wo mess- und überprüfbare Fakten durch erfundene ersetzt werden. In so einer Blase kann man, wenn man Glück hat, bis ans Ende seiner Tage leben. Wahrscheinlicher ist aber eine schmerzliche Bruchlandung auf dem gewachsenen Felsengrund der harten Fakten. Auch die Medizin bleibt vor Fake News nicht verschont. Wie sollte sie auch, nimmt sie doch eine wichtige Stellung in unserer Gesellschaft ein. 

Wie kommt es zu  medizinischen Fake News?

  • Bereicherung: jemand hat ein angebliches Wundermittel entdeckt und versucht es zu verkaufen, indem er von wundersamen Heilungen berichtet, die entgegen aller schulmedizinischer Progosen zu vollständiger Genesung des Patienten führten. Verkauft werden solche Wunderkuren oft über das Internet. Auch werden Fälschungen real existierender Medikamente auf diesem Kanal verkauft. Wer sich dort (günstig) bedient, spielt mit dem Feuer, respektive seiner Gesundheit.
  • Sehnsucht nach einfachen Lösungen: die moderne Medizin ist einerseits sehr erfolgreich, andererseits aber auch äusserst komplex und für den Laien undurchschaubar geworden. Man sehnt sich nach einfacheren, von der naturwissenschaftlich-technischen Medizin unabhängigen Vorgehensweisen. In diesen Kreisen finden Berichte über alternative Methoden Gehör, die sich auf Studien berufen. Meistens sind die Beobachtungen, die solchen Studien zugrunde liegen, selber keine Fake News. Hingegen wird bei der Interpretation der Daten bewusst oder unbewusst gepfuscht, und zwar bei der statistischen Auswertung.

Pferde und Zebras

Wenn von der Strasse her Hufgetrappel zu hören ist, handelt es in unseren Breitengraden in der Regel um Pferde. Es hat aber auch Fälle gegeben, bei denen es Zebras waren, von einem Zirkus, Zoo oder sonst woher. Den meisten Leuten leuchtet es ein, dass es nicht besonders vernünftig ist, hinter jedem Hufgetrappel Zebras zu vermuten. Konsequenterweise sollte man diese Vernunft aber auch auf medizinische Befunde anwenden und nicht einen statistischen Ausreisser mit der Regel verwechseln. Es ist beispielsweise durchaus möglich, dass bei einem Patienten mit Gewürznelken Bluthochdruck erfolgreich behandelt werden konnte. Das heisst aber noch lange nicht, dass Gewürznelken generell gegen Bluthochdruck wirken. Dies könnte erst eine breit angelegte Studie aufzeigen, bei der alle andern Einflussmöglichkeiten statistisch herausgerechnet wurden.

In der Phytotherapie kommen solche klare statistische Auswertungskriterien zur Anwendung. Als phytotherapeutische Heilmittel gelten nur solche, deren Wirksamkeit bei einer bestimmten Erkrankung statistisch belegt ist. Selbst die Gewinnung und Prüfung dieser Arzneien geschieht unter strengen Qualitätsrichtlinien, angefangen bei der Ernte des Pflanzengutes bis zur Betimmung des Wirkstoffgehaltes.

Die Wolhuser Apotheke ist eine Phyto-Referenz-Apotheke

Die Schweizerische Medizinische Gesellschaft für Phytotherapie (SMGP) zeichnet Apotheken aus, die sich auf die Heilpflanzenkunde, auch Phytotherapie genannt, spezialisiert haben. Apotheken, die mit dem Label „Phyto-Referenz-Apotheke“ ausgezeichnet sind, verfügen über ein breites Sortiment an pflanzlichen Arzneimitteln. Darüber hinaus weisen Phyto-Referenz-Apotheken eine grosse Erfahrung in der Herstellung und der Anwendung pflanzlicher Arzneimittel auf.

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Heilpflanzen: Verbündete bei der Abwehr von Erkältungen

Nicht nur Menschen und Tiere haben gegen krankmachende Mikroorganismen zu kämpfen. Auch Pflanzen werden von Keimen befallen und wären ohne Abwehrstoffe ernsthaft in Gefahr. Wir Menschen können solche pflanzliche Inhaltsstoffe nutzen, um uns gegen Krankheiten zu wehren. Dies ist das Kernthema der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)

Nicht Nässe oder Kälte, sondern Viren und Bakterien machen krank

Wir sind umgeben von Myriaden von Mikroorganismen. Viele davon können uns krankmachen. Aber dazu müssen sie sich erst einmal in geeigneten Körpergeweben festsetzen und anschliessend unserem «Grenzschutz» aus Abwehrkörpern trotzen. Erst wenn ihnen dies gelungen ist, können sie sich in unserem Körper vermehren. Dann kommt es zu einer heftigen Immunreaktion, unter deren Begleiterscheinungen wie Fieber, Husten und Schnupfen wir leiden.

Wieso gibt es im Winter häufigere Erkältungen?

Es ist eine Anhäufung von Risikofaktoren, denen wir im Winter ausgesetzt sind: eine erhöhte Anzahl Keime im Umfeld wegen anderer Erkältungsopfer, häufigerer Aufenthalt in Menschenansammlungen und geschlossenen Räumen, trockene Schleimhäute wegen der tieferen Luftfeuchtigkeit, etc.  Dazu kommt ein reduziertes Immunsystem, weil der Körper durch die winterliche Witterung und den Lichtmangel stark beansprucht ist.

Welche Schutzmassnahmen gibt es?

Man kann in der Tat selber eine Menge vorbeugender Schutzmassnahmen treffen. Dazu gehört eine verstärkte Hygiene, also Händewaschen, damit die Keime nicht über die Hände zu den Schleimhäuten transportiert werden. Auch tut man gut daran, dem Körper mehr Erholung zu gönnen, also am Tageslicht Spaziergänge zu machen und genügend zu schlafen. Sport in vernünftigem Mass und eine ausgewogene Ernährung unterstützen das Wohlbefinden das ganze Jahr hindurch, aber besonders natürlich im Winter.

Und wenn die Erkältung trotzdem zuschlägt?

Dann findet man in der Apotheke eine ganze Reihe Arzneistoffe, die im Abwehrkampf gegen die Keime helfen oder den eigenen Körper stärken. Sie können sich auf unserer Webseite www.wolhuserapotheke.ch mit wenigen Klicks über verschiedene Pflanzenheilmittel kundig machen. Die Medikamente selber werden aber nur von unseren Fachpersonen in der Apotheke abgegeben. So will es das Gesetz, und so ist es auch gut, denn es handelt sich um hochwirksame Stoffe, welche von den Heilpflanzen zum Schutz gegen ihre Feinde produziert werden. Im Beratungsgespräch mit unseren Spezialistinnen werden Lösungen gefunden, die genau auf Ihre Bedürfnisse angepasst sind.