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Heilpflanzen: Verbündete bei der Abwehr von Erkältungen

Nicht nur Menschen und Tiere haben gegen krankmachende Mikroorganismen zu kämpfen. Auch Pflanzen werden von Keimen befallen und wären ohne Abwehrstoffe ernsthaft in Gefahr. Wir Menschen können solche pflanzliche Inhaltsstoffe nutzen, um uns gegen Krankheiten zu wehren. Dies ist das Kernthema der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)

Nicht Nässe oder Kälte, sondern Viren und Bakterien machen krank

Wir sind umgeben von Myriaden von Mikroorganismen. Viele davon können uns krankmachen. Aber dazu müssen sie sich erst einmal in geeigneten Körpergeweben festsetzen und anschliessend unserem «Grenzschutz» aus Abwehrkörpern trotzen. Erst wenn ihnen dies gelungen ist, können sie sich in unserem Körper vermehren. Dann kommt es zu einer heftigen Immunreaktion, unter deren Begleiterscheinungen wie Fieber, Husten und Schnupfen wir leiden.

Wieso gibt es im Winter häufigere Erkältungen?

Es ist eine Anhäufung von Risikofaktoren, denen wir im Winter ausgesetzt sind: eine erhöhte Anzahl Keime im Umfeld wegen anderer Erkältungsopfer, häufigerer Aufenthalt in Menschenansammlungen und geschlossenen Räumen, trockene Schleimhäute wegen der tieferen Luftfeuchtigkeit, etc.  Dazu kommt ein reduziertes Immunsystem, weil der Körper durch die winterliche Witterung und den Lichtmangel stark beansprucht ist.

Welche Schutzmassnahmen gibt es?

Man kann in der Tat selber eine Menge vorbeugender Schutzmassnahmen treffen. Dazu gehört eine verstärkte Hygiene, also Händewaschen, damit die Keime nicht über die Hände zu den Schleimhäuten transportiert werden. Auch tut man gut daran, dem Körper mehr Erholung zu gönnen, also am Tageslicht Spaziergänge zu machen und genügend zu schlafen. Sport in vernünftigem Mass und eine ausgewogene Ernährung unterstützen das Wohlbefinden das ganze Jahr hindurch, aber besonders natürlich im Winter.

Und wenn die Erkältung trotzdem zuschlägt?

Dann findet man in der Apotheke eine ganze Reihe Arzneistoffe, die im Abwehrkampf gegen die Keime helfen oder den eigenen Körper stärken. Sie können sich auf unserer Webseite www.wolhuserapotheke.ch mit wenigen Klicks über verschiedene Pflanzenheilmittel kundig machen. Die Medikamente selber werden aber nur von unseren Fachpersonen in der Apotheke abgegeben. So will es das Gesetz, und so ist es auch gut, denn es handelt sich um hochwirksame Stoffe, welche von den Heilpflanzen zum Schutz gegen ihre Feinde produziert werden. Im Beratungsgespräch mit unseren Spezialistinnen werden Lösungen gefunden, die genau auf Ihre Bedürfnisse angepasst sind.

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Und der November trägt den Trauerflor

Johanniskraut gegen den Novemberblues - Phytotherapie

Treffend hat Erich Kästner den Monat November im gleichnamigen Gedicht geschildert. Vieles kommt dann zusammen: die wehmütige Erinnerung an Sommer und Herbst, die kurzen Tage, die kraftlose Sonne, anhaltende Nebel, häufige Regen und Stürme, nasskalte Luft. Das alles kann schon tüchtig aufs Gemüt schlagen. Antriebslosigkeit, Unlust und depressive Stimmung machen sich breit. Nicht ohne Grund spricht man vom «Novemberblues», gegen den niemand gefeit ist.

DEM NOVEMBERBLUES TROTZEN

Völlig hilflos ausgeliefert ist man ihm allerdings nicht. Es gibt zwar nicht ein Mittel, nicht eine Massnahme und nicht eine Verhaltensweise, um sich seiner zu erwehren. Aber es gibt wirkungsvolle Strategien dagegen. Diese sollte man sich zurechtlegen, solange man bei Kräften ist. Nämlich jetzt, im Oktober. Gegen das Novemberwetter selbst kann man nicht viel tun, es sei denn, man geniesst das Privileg, sich nach Süden abzusetzen. Dorthin, wo die Sonne kräftig scheint und die Tage länger sind. Wer hier bleiben will oder muss, sollte vorsorgliche Abwehrmassnahmen treffen.

DAZU GEHÖRT:

  • Jeden Sonnenstrahl in sich aufnehmen. Regelmässig spazieren gehen, dann, wenn es am hellsten ist, also am Mittag.
  • Gegebenenfalls mit Lichttherapie, d.h. mit speziell dafür entwickelten Lampen, die Sonne nachahmen.
  • Sport treiben, draussen oder drinnen
  • Geselligkeit pflegen
  • Sich ins Stadtgewühl begeben und die Novemberdüfte wahrnehmen.

PHYTOTHERAPEUTISCHE UNTERSTÜTZUNG

Johanniskraut enthält Inhaltstoffe, welche sich bei leichten und mittelschweren Depressionen – und dazu gehört der Novemberblues – stimmungsaufhellend wirken. Es handelt sich dabei nicht um einen einzigen Wirkstoff. Man findet in den fachmännisch zubereiteten Pflanzenpräparaten, z.B. in den Johanniskrauttropfen aus der Wolhuser Apotheke, Wirkstoffe wie Hypericin, Flavonoide, Gerbstoffe, Xanthonderivate und ätherische Öle. Daraus ergibt sich ein relativ breites Wirkungsspektrum für die Bekämpfung des Novemberblues.

FÜR NEBENWIRKUNGEN FRAGEN SIE IHRE PHYTO-SPEZIALISTINNEN

Wie bei allen Heilmitteln können auch bei Johanniskraut Nebenwirkungen auftreten. Darüber weiss man in Ihrer Phyto-Referenzapotheke Bescheid. Auch wird man Sie an ärztliche Hilfe verweisen, wenn es sich um mehr als einen «gewöhnlichen Novemberblues» handelt.

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